Was ist die Werkstattschule?

Die WERKSTATTSCHULE versteht sich als eine Einrichtung, die jungen Menschen in krisenhaften Phasen Schutz und Geborgenheit im Sinne einer Eingliederungs- und Erziehungshilfe bietet. Als offene und zeitgemäße Schule streben wir regen Kontakt mit den Herkunftsfamilien, mit den zuständigen Jugend- und Schulämtern, Therapeuten, Ärzten und anderen unterstützenden Einrichtungen an. Im engen Dialog mit diesen Partnern versuchen wir das Beste für unsere Schüler zu erreichen, nämlich, dass sie die Kraft und den Mut wieder finden, die Gestaltung ihres eigenen Lebensweges wieder in die Hand zu nehmen. Die Zielsetzung unserer schulischen und persönlichen Förderung sehen wir neben Allgemeinwissen für den Schulabschluss in der Vermittlung sozialer Kompetenzen und der Persönlichkeitsentwicklung, u.a. durch wachsendes Selbstvertrauen und den damit verbundenen Glauben an die eigenen positiven Kraftquellen. Der Jugendliche fühlt sich als Individuum bestätigt und eingebettet in die „Lern- und Lebensgemeinschaft der WERKSTATTSCHULE, was sich meist schon bald positiv auch für das familiäre Zusammenleben bzw. neue Kontakte mit der Herkunftsfamilie auswirkt. Wir möchten die Jugendlichen motivieren den eigenen, meist verlorenen Lebensfaden mit uns gemeinsam zu suchen und mutig selber wieder auf zu greifen. Eine Bemühung mit langfristiger, nachhaltiger Perspektive. Zu Gunsten dieser Ideale, und um den jungen Menschen nicht dauerhaft an uns zu binden, verzichten wir auf den meist kurzlebigen „Tageserfolg“ und lassen das Leben selbst die „Summe ziehen“.


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